l-
Wir
halten
Prau
Meinerzhagen
für
würdig,
dass
sie
diese
hohe
Aus-
zeichnung
des
Bundesverdienstkreuzes
erhäIt
und
wir erlaube:
uns,
nachstehend
in
kurzer
Form
die
Gründe
hierfür
darzulegen:
Frau Annele
Meinerzhagen
geb.
Ufer,
geboren
am
26.03.1923
in
Lindlar-Brochhagen,
Medizinisch-Technische
Assistentin,
chefsekretärin,
ist seit
L945
in Lindlar aktiv
im
sozialen
Bereich
und
Gesu:i-
heitswesen
tätig. FäIIe, auf die sie
durch
die Mitarbeit bei
ihrem
Gatten,
dem
Arzt Dr. l{ilhelm
Meinerzhagen,
in
Krankenhaus
u:-i
Praxis
aufmerksam
wurde,
hat sie in
ehrenamtliche Betreuung
ge-
nommen.
Das
Aufgabengebiet
war
sehr
groß,
da
sehr
viele
ausgebombte
Familien
und
Flüehtlingsfamilien
j-m
Gemeindegebiet
ansässig
wurden.
Dr.
Wilhelm
Meinerzhagen
-
dem
im
Jahre
1968
die
Rechte
und.
d.ie
l{ürde
eines
Ehrenbürgers
der
Gemeinde
Lindlar verliehen wurie
^\
wurde
sofort
nach
dem
Krieg
von
der
!{ilitärbehörde zur
Reorgani-
sation
des
Gesundheitswesens
im
Rheinischbergischen und
Ober-
bergischen
Kreis eingesetzt.
Diese
Arbeit wai für pr.
lteinerzhagen,
nebän
seiner Tätigkeit als Chirurg,
so
umfangreich,
dass
Frau
Annele
Meinerzhagen
für ihn
ehrenamtlich
alle
organisatorischen
Arbeiten
übernahm.
Neben
dieser Tätigkeit
war
sie
auch
Nach
dem
Tode
ihres
Gatten im
Jahre
stärkt
den
sozialen
Belangen
in
der
darüber
hinaus
-
gewidmet.
Heute
ist sie für alle
behinderten
Ftenschen
ratend
und
fördernd
tätiq.
zwei
Söhnen
eine
gute
Mutter.
t9?4
hat sie sich
dann
ver-
Gemeinde
Lindlar -
und
auch
Bei
der
Gründungsversammlung
der
"Lebenshilfe
e.V. Lindlar"
im
Jahre
Lg79
wurde
sie in
den Vorstand gewählt und
hat mit viel
Freude und
Einsatz
die "Lebenshilfe" in
der
Gemeinde
Lindlar auf-
gebaut.
unserer
Gemeinde
be-
Seit
dem
üahre
1982
ist sie
ausserdem
in der "Aktion für alte
und
behinderte
Menschen"
in Lindlar stark engagiert; sie hat die Ein'
satzleitung
von
über
50
Helfern
übernommen
und kann
somit
dazu
beitragen,
dass
z.B. viele alte
Menschen
in
ihrem
gewohnten
Zuhause
verbleiben
können
und
Langzeitpatienten,
Krebskranke und
alte
MenSChen
nach
einem
Sch1aganfall
auch
ausserhalb des
Krankenhauses
in
den
Familien
betreut
werden
können.
Wichtig ist,
den
richtigen Helfer
zu
den
jeweiligen
Patienten,
behinderten oder
alten
Menschen
zu
entsenden;'den
Helfer wie
den
zu
Betreuenden
richtig zu leiten,
ihm
Sicherheit zu
geben
und
ihn
eventuell
im
richtigen - oft
entscheidenden
-
Augenblick aufzu-
fangen.
Hier
beweist
Frau Meinerzhagen
immer
wieder
das
richtige
Finger-
spitzengefühl.
In
enger
Zusammenarbeit
mit
dem
Caritasverband,
den
Kirchengemein-
aen
bäider
Konfessionen,
Ärzten,
Suctrtberatungsstellen,
Sozial-
"t.tiot.n
und
den
Sozialämtern
der
Gemeinden
und
des
Kreises
findet sie
immer
wieder
Wege,
ihren
Mitmenschen
Hilfe
zu
geben.