Hier
und
da
gtbt
es
auch
eine
klel-ne
Pottion
gebratener
Pfannenscheiben.
Dilnne
Schelben
von
geschälten
Kartoffeln
komnen
Ln
eine
mlt Fett
erhltzte
Pfanne,
der
etltas Zwlebel
bel-gegeben
werden.
Lelcht
angebraten
schnecken
sLe
gut
zu
Mangbrot.
Auf
besonderen
l{unsch
wLrd
vom
Gastgeber auch noch
PfannenbreL
zubereltet.
In
elne
mlt
Speck
oder
Butter
erhltzte
Pfanne
wlrd
eine
aus
Mll-ch,
Mehl,
Speckw{lrfel
und
SaLz
zubereLteter
Brel unter
ständtgen
R{ihren gegeben
und
kurze
Zelt
aufgekocht.
Der
dann abgeschneckte
"Pannenbrei"
kommt
nLt
der
Pfanne
auf
den
Tiech
und
wLtd aus
der
Pfanne
mLt
den
Löffel
zu
etwae
Brot
gegessen.
Bel
dLesen
GerLchten
aus
der
frilheren
dle
hausgenachte
Leber-
uud
Blutwurst,
frische
Et
ntcht
fehlen.
sieherlLch ärteren
Zeit darf
natllrlLch
der
geräucherte
Schlnken und
das
Zun
Abschluß
dieses
kräfttgen
Frühstitcks
gtbt
es zur
Verdauung eLnen
ktlhlen
Schnaps.
Dabel-
l-egu
der
Gastgeber
!,lert
darauf,
daß
er
Berglechen
Korn
oder
den
alten
Spichers
Klaren
von
der
AltenlLnde
anbl,eten
kann.
llenn
auch
bein
Essen
der
l{orte
schon
elnlge
gewechselt
sind,
aber
bei
vol1en
Munde
nLcht
Lmmer
verständlLch waren, so
leLtet
dann
aber
das Körnchen
dLe
geneLnsame
Unterhaltung
ein,
die
dann
bel
Bier
und
l{eln
ln
Llndlarer
PLatt
recht
ordentll-ch
und
drastl,sch
gefilhrt
wLrd.
Dabel
komnt eB
vor,
daß
selten
gebrauchte
alte
Lindlarer
Ausdrtlcke
von den
älteren
Ordensbrildetn
erklärt
werden
ntissen.
An
Unterhal-tungsstoff, der
weitgehend
bestlnnt
wlrd
von
dem
Mit-
und
Filhrelnander,
fehlt
es slcherl-ich
nlcht.
Erelgnlese
und Anekdoten
aus
den
alten
Llndlar
lösen
oft
schnunzelndes
aber
auch
eln
lautes
Lachen
aus.
Das
vergangene
Jahr
wird
noch
elnnal
durchgeaprochen, Pläne und
Anregungen
f{tr
dle
Ordeneschweeter
und
-Brllder,
wle
aber
auch
ftlr
dle
Geneinschaft
echlechthLa
finden
oft
feste
und
blndende Beschlilsse.
Nattirltch
darf bei
elnem
solchen
Treffen
el-n LLed
ln
slngenden und
kll-ngenden
Ltndlar
nlcht
fehlen.
Nach
den
Berglschen
Hel,matltöd
witd
nlt
Begelsterung
dae
'Beseemsbenger-Ll-ed"
gesungen,
das
eln
Ordenebruder
getextet
und konponLert
hat.
In
herzllchen
El-nvernehmen
vergehen
die
genel,naamen
Stunden
zu
schnell.
Aber
die
Fanlllen der
Ordensbträger
fordern
auch
lhr
Recht.
An
frtihen
Nachnlttag
bedanken
slch
alle
bel,n Gastgeber
nLt
guten
lllinschen und
freuen
sich
schon
auf
den nächsten Ordenstag.
Dr.
Josef
Gronewald
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